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VORWORT DES INTENDANTEN ZUR SAISON 2011/12, Nürnberg, 15.03.11 Liebe Freunde der Nürnberger Symphoniker, wenn man laut und öffentlich über Erfolge des eigenen Hauses spricht, läuft man regelmäßig Gefahr, bei Publikum und Presse als selbstgefällig eingeschätzt zu werden. Weil Sie aber wissen, dass uns dergleichen fremd ist, wage ich trotzdem dieses Statement: Die Symphoniker schwimmen auf einer Welle des musikalischen Erfolgs. Was könnte einen Intendanten glücklicher machen, als diese positive künstlerische Entwicklung von Chefdirigent Alexander Shelley und seinem Orchester erleben zu dürfen? So haben wir uns wieder größte Mühe gegeben, auch für die neue Saison eine Vielzahl faszinierender Solisten und – neben Alexander Shelley – außergewöhnlicher Gastdirigenten zu verpflichten. Die Lektüre des Heftes macht bestimmt Lust auf mehr. Über die Tatsache, dass wir nach mehrjährigem Exil endlich wieder in den Musiksaal in der Kongresshalle zurückkehren konnten, sind wir überaus glücklich. Kommen und sehen Sie selbst: am Tag der offenen Tür, Samstag, 11. Juni 2011 bei einem Blick hinter die Kulissen mit buntem Rahmenprogramm für die ganze Familie. Mit Beginn der neuen Spielzeit starten wir auch eine eigens für den Musiksaal konzipierte Veranstaltungsreihe: SYMPHONIKER PLUS. An drei Abenden dürfen Sie auf etwas völlig Neues, Genreübergreifendes gespannt sein: Wir starten literarisch mit Elke Heidenreich, die uns eigene Texte zur Musik mitbringt. Am zweiten Abend kommen die Cineasten auf ihre Kosten: Fritz Langs grandioses Meisterwerk „Metropolis“ wird in der 2010 rekonstruierten Version erstmals in Nürnberg zu sehen und zu hören sein. Den Abschluss macht die Banda do Patio, bei der brasilianisches Feuer und coole Rhythmen zu mitreißendem Latin-Jazz verschmelzen. Schließlich bleibt mir der Dank an unsere finanziellen Unterstützer, ohne die die Arbeit der Symphoniker nicht möglich wäre: Zuallererst möchte ich den institutionellen Förderern Dank sagen: dem Freistaat Bayern, der Stadt Nürnberg und dem Bezirk Mittelfranken. Durch ihr großzügiges Engagement macht die Sparkasse Nürnberg, unser Hauptsponsor, vieles Besondere möglich. Im Speziellen bin ich auch für das Sachsponsoring der BMW-Niederlassung Nürnberg dankbar sowie für die selbstlose Arbeit der Freunde und Förderer der Nürnberger Symphoniker e.V. Für die mediale Unterstützung und die jahrelange, gute Zusammenarbeit sind wir dem BR-Studio Franken zu Dank verpflichtet. Das Wichtigste zum Schluss: Sie, unser geschätztes Publikum, geben unserer Arbeit erst den Sinn. Für das treue und sogar wachsende Interesse darf ich Ihnen persönlich sowie im Namen des Orchesters und des gesamten Teams herzlichen Dank sagen. Ihr Lucius A. Hemmer Intendant
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VORWORT DES CHEFDIRIGENTEN ZUR SAISON 2011/12, Nürnberg, 15.03.11 Liebe Freunde, nach einer ungeheuer aufregenden Konzertsaison, die unter anderem unser Debüt im Wiener Musikverein (inklusive Wiedereinladung) brachte, freue ich mich, Sie zu einer neuen Spielzeit mit Ihren Nürnberger Symphonikern willkommen zu heißen – einer Spielzeit voller kontrastreicher, bezaubernder, farbenfroher Musik und mit vielen Weltklasse-Solisten. Wir starten die Saison in der Meistersingerhalle mit zwei der weltweit besten jungen Solisten: Lars Vogt wird das d-Moll-Klavierkonzert von Brahms spielen, Daniel Müller-Schott Prokofjews Sinfonia concertante für Cello und Orchester. Danach werden wir mit den beiden zwei Gastspiele geben – in Ansbach und in Weißenburg. So bin ich immer wieder stolz und glücklich über die Gelegenheit, grandiose Musik und unsere Leidenschaft dafür auch mit dem Publikum außerhalb Nürnbergs teilen zu können. Eine wahre Flut großartiger symphonischer Werke kommt in dieser Saison auf uns zu: Tschaikowskys „Fünfte“, Sibelius’ „Fünfte“, Beethovens „Neunte“, Elgars Enigma-Variationen, Debussys La Mer, Ravels La Valse und Strauss’ Aus Italien – um nur die symphonischen Werke zu nennen, bei denen ich die Ehre habe, für Sie zu dirigieren. All jenen unter Ihnen, die es eher exotisch mögen, möchte ich das lateinamerikanische Programm mit dem Akkordeonisten Stefan Hippe ans Herz legen. Er wird nicht nur sein Konzert Polluxullop aus der Taufe heben, sondern auch einige der aufregendsten und mitreißendsten Werke aus dem Südamerika des 20. Jahrhunderts spielen. Außerdem möchte ich Ihnen das Konzert mit dem phantastischen Peter Jablonski empfehlen (der die faszinierende, atemberaubende Paarung von Rachmaninows und Lutosławskis Paganini-Variationen präsentieren wird) sowie das Weihnachtskonzert mit der Ausnahmeerscheinung Albrecht Mayer, der, umstrahlt vom Glanz eines Berliner Philharmonikers, international als Solist gefeiert wird. Natürlich ist es für mich auch eine Ehre, mit der legendären Cheryl Studer (an der Seite von Wilfried van den Brande) in Nürnberg und in Antwerpen Musik ihres geliebten Richard Wagner zu dirigieren. Cheryl Studers Karriere umspannt mehrere Jahrzehnte und führte sie an alle großen Opernhäuser der Welt. Sie zählt zu den besten Wagner-Sängerinnen ihrer Zeit, und unser Konzert mit ihr verheißt höchsten Kunstgenuss! Zu guter Letzt freue ich mich auf die Fortsetzung von dem, was für mich den größten Reiz jeder Saison ausmacht: Es ist der Kontakt mit Ihnen, liebes Publikum. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an jedem unserer Konzerte und – last but not least – für Ihre „Luitpoldhain-Gesänge“. Für die neue Konzertsaison wünsche ich Ihnen viel Vergnügen und alles erdenklich Gute. Ihr
Alexander Shelley
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In keiner anderen Kunstrichtung wussten die Russen ihren Emotionen so authentischen A...
